Warum Musiktheorie so wichtig ist

Neulich, beim Abendessen: Ich habe extra einen Butterzopf gebacken, den meine Kinder so gerne essen. Ich selbst freue mich auch immer auf das fluffige Gebäck, das ich am liebsten noch warm mit Marmelade oder Honig verspeise. Mein Sohn beisst als erstes in eine Scheibe, auch er hatte sich gefreut. Irgendetwas war dieses Mal aber anders: Er verzieht das Gesicht. Der schmeckt ja total langweilig. Ich probiere. Stimmt. Völlig langweilig. Als würde man in eine Handvoll Mehl beissen. An was lag’s? Ich hatte bei der Teigzubereitung das Salz vergessen. Man kann ihn schon essen, aber so richtig wohl war einem dabei nicht. Für mich ist das das perfekte Sinnbild für Musikmachen ohne Theorie. Viele Menschen, viele meiner Schüler machen Musik, «aus dem Bauch heraus», ohne eigentlich Ahnung zu haben von dem, was sie da fabrizieren. Das muss nicht immer ein schlechtes Ergebnis produzieren («man kann es schon essen»), aber richtig gut ist es nicht. Gewiss, Musiktheorie ist nicht alles. Aber das Backergebnis ist nur dann gut, wenn das Rezept vollständig ist, wenn man jeden einzelnen Schritt beachtet hat und alle Zutaten wie vorgegeben verwendet und dazu tut.

Für mich ist die Musiktheorie die Basis für ein erfolgreiches Musikerdasein. Nur, wenn man weiss, was man tut, kann das Ergebnis wirklich gut sein. Nichts ist für mich schlimmer, als ein Schlagzeuger, der vom Rhythmus und Timing keine Ahnung hat. Nichts ist schlimmer als ein selbst komponierter Song, der durchscheinen lässt, dass der oder die Hersteller keine Ahnung vom Songwriting hat. Nichts ist langweiliger als schlecht gemachte Musik. Wer Lieder schreibt, sollte von Akkorden und Harmonieverbindungen wenigstens einen Hauch Ahnung haben. Wer ein Instrument spielt, sollte nicht nur das Instrument kennen, sondern auch wissen, was man damit machen kann.

Beispielsweise ist eine gute rhythmische Schulung das A und O für alle Musiker. Der herrmannmusik-verlag bietet daher verschiedene Hilfen an, um sich selbst oder eine Gruppe von Lernwilligen weiter zu bringen: Die «Kleine Rhythmusschule» beispielsweise mit ihren Online-Übehilfen bietet eine solide Grundlage für den guten Rhythmus, der bei aller Musik unabdingbar ist. Schauen Sie doch einfach mal rein und lassen Sie sich anstecken von der Euphorie, die man dann verspürt, wenn etwas gelingt – egal ob Butterzopf oder Musikstück! Viel Spass beim Üben!

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